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Richard Ringer zum Abschluss der olympischen Leichtathletik

Richard Ringer zum Abschluss der olympischen Leichtathletik
Richard Ringer zum Abschluss der olympischen Leichtathletik
Tolle Vorstellung von Richard Ringer
Beim Olympia-Marathon in Sapporo hat Richard Ringer den 26. Platz erreicht.
In der Hitzeschlacht hatte er die beste Renneinteilung und die größte Ausdauer der drei Deutschen.
In 2:16:08 Stunden (inoffiziell) lief er als bester Deutsche auf Rang 26. Begonnen hatte er als 54. nach 5 Kilometern.
Die Halbmarathon-Marke passierte er nach 1:06:12 Stunden auf Rang 49. Dann sammelte er die Konkurrenten vor ihm der Reihe nach ein. Nicht wenige, auch unter den Mitfavoriten, gaben das Rennen vorzeitig auf.

 

Wie der Sieger Eliud Kipchoge (2:08:38 Std.) brauchte er gegenüber seiner Bestzeit knapp 8 Minuten mehr, die offensichtlich den klimatischen Bedingungen geschuldet waren.

 

Nachtrag aus Leichtathletik.de zum Olympia-Marathon:

Amanal Petros lange vorne mit dabei

Ein mutiges Rennen machte aus deutscher Sicht Amanal Petros (TV Wattenscheid 01). Lange hielt er sich in der Spitzengruppe auf, ging aufmerksam dem größten Trubel aus dem Weg und präsentierte sich vorne im Feld. Ab Kilometer 26 jedoch musste er abreißen lassen, und in der Folge machte sich dann auch der vierwöchige Trainingsausfall in der Vorbereitung bemerkbar, den er nach einem Sturz im Training einlegen musste. Auf Platz 30 kam er schließlich nach 2:16:33 Stunden ins Ziel.

Besser hatte sich Richard Ringer (LC Rehlingen) in seinem erst dritten Marathon überhaupt das Rennen eingeteilt. Zwar verabschiedete er sich bereits vor der 10-Kilometer-Marke aus dem Pulk der großen ersten Gruppe und musste anschließend erst einmal einige Kilometer alleine weiterlaufen. Dann aber fand er eine Gruppe und konnte später noch das Feld mit vielen Ausfällen von hinten aufrollen. In 2:16:08 Stunden sorgte er auf Platz 26 für das beste deutsche Ergebnis.

 

STIMMEN ZUM WETTBEWERB

Amanal Petros (TV Wattenscheid 01):
Es war anfangs ein sehr gutes Rennen, ich habe mich sehr gut gefühlt, so ungefähr bis Kilometer 32, 33. Danach ist mein Oberschenkel fest geworden, sodass ich nicht mehr so gut laufen konnte und mein Schritt jeden Kilometer kürzer geworden ist. Es gab viele Kurven, wir mussten viel Wasser trinken und über uns kippen, da ist man dann auch viel gerutscht. Es war nicht leicht und die Hitze war brutal hart. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die an mich geglaubt haben. Ich hoffe, ich habe euch nicht enttäuscht! Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und kann mich noch viel verbessern. Es war nicht mein letzter Wettkampf, ich nehme die Erfahrung mit und gebe bei der nächsten Gelegenheit wieder alles für eine Bestzeit.

Richard Ringer (LC Rehlingen):
Das Rennen verlief, wie ich es erwartet habe, und ich habe meine Ziele auch gut erreicht – ich wollte in die Top 30 laufen und es ist der 26. Platz geworden. Was die Kühlung betrifft, bin ich den Gehern sehr dankbar, dass sie mich etwas aufgeklärt haben. Das hat extrem viel ausgemacht. Es ist sehr viel passiert auf der Strecke, mal eine Flasche nicht gekriegt, mal fast gestürzt, mein Hemd wurde fast zerrissen, als ich beim Sturz mit runtergezogen wurde. Es hat sich angefühlt wie sieben Katzenleben – ich habe immer wieder eine neue Luft bekommen. Von hinten kamen weniger, als mir von vorne entgegenkamen. Das war trotzdem ein positives Gefühl. Am Anfang war es mir etwas zu schnell, da habe ich mich nicht ganz so locker gefühlt, aber der Wind kam mir entgegen, daher war es heute von der Temperatur her okay. Wenn es allerdings noch heißer gewesen wäre, wären die vorne vielleicht nicht so schnell gelaufen und ich hätte länger mithalten können.

Als Anhang zwei Bildschirmfotos von Richard Ringer

- bei ca. 20 Kilometern

- im Ziel

 

Lutwin Jungmann
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